F:
Schon wieder eine neue Serie? Am besten noch endlos?
A:
Ja und nein. Serie stimmt, aber endlos nicht. “Armageddon, die Suche nach Eden” ist zunächst auf 12 Bände ausgelegt. Über eine weitere Fortführung des Projekts wird je nach Akzeptanz der Leser entschieden, aber auch dann bleibt es bei kurzen und überschaubaren Zyklen.
Wir versuchen alle 2 Monate eine neue, in sich abgeschlossene Folge zu veröffentlichen. Lose Fäden wird es innerhalb der Handlung bewusst geben, da wir keinen Erscheinungsrhythmus wie ein normaler Heftromanverlag von wöchentlich oder 14tägig werden einhalten können. Qualität geht uns allen hierbei über Quantität, weshalb auch das Konzept vorerst nur 12 Folgen vorsieht, und wir uns auf einen Erscheinungsrhythmus von 2 Monaten festgelegt haben.
F:
Zombies und Apoklaypse in Serie … klingt nach the walking dead?
A:
Ja. Leider, wie ich dazu sagen muss. Die Idee war schon vor etwa 9 Jahren da. Allerdings gibt es bei allen Gemeinsamkeiten zu der genialen Comic-und TV-Serie, doch gravierende Unterschiede.
- Armageddon spielt in Deutschland
- In dieser Serie werden beinahe alle Elemente / Subgenres der Phantastik vereint, um ein dunkles Crossover zu schaffen.
- Armageddons wird (leider) nie verfilmt werden ![]()
F:
Also eine Art literarische Zombiesoap?
A:
Jein. Es wird auf alle Fälle nicht nur Friede, Freude und Eierkuchen geben. Die Charaktere werden zwar im Vordergrund stehen, aber die Soap-Elemente sollen nicht die Überhand nehmen.
F:
Nicht nur Friede, Freude und Eierkuchen? Also auch reichhaltige “Ketchup-in-the-Air”-Sequenzen?
A:
Sofern es der Story dient, und in den jeweiligen Kontext passt … why not? Die Welt nach so einer Katastrophe ist kein Kindergarten. Da wird auch schonmal ordentlich geballert, Köpfe platzen … aber wirklich nur dann, wenn es auch passt. Sinnlose Gewaltdarstellungen wird es keine geben.
F:
Warum hier die Leseproben, wenn es die bei amazon und e-books allgemein doch auch gibt?
A:
Amazon gibt in der Regel 10% als Leseprobe frei. Ab der ersten Seite, also dem Impressum. Hier sollen aber Leseproben mit bis zu 45% Text stehen.
Keiner soll die Katze im Sack kaufen müssen.
F:
Warum e-book?
A:
Heftromane sind in der Herstellung viel teurer, und e-books sind gerade für diese recht kurze Form der Literatur geradezu prädestiniert. Jede Folge, in der die Leser die Pilger nach Eden begleiten, wird in sich abgeschlossen sein, und im Umfang etwa anderthalb Heftromanen entsprechen. Printversionen sind zwar als Sammelbände geplant, aber das muss die Zeit und die Nachfrage der Kunden zeigen, ob es sich wirklich rechnet.
F:
Kann man mitmachen? Wo muss man sich wie bewerben?
A:
Ja, man kann mitmachen. Nein, man kann sich nicht bewerben, da wir Autoren hierfür direkt ansprechen.
Wenn aber alles gut läuft, kann ich mir vorstellen, dass wir einen Leserwettbewerb starten.
-
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